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äglich benutzen wir irgendwelche Kosmetika ohne uns wirklich bewusst zu sein, was wir uns da auf die Haut schmieren.

Hier kommt Codecheck ins Spiel. Auf der schweizer Seite http://www.codecheck.info kann man den EAN-Code des Produktes eingeben (er befindet sich als Strichcode auf der Verpackung) und erhält, sofern der Artikel in der Datenbank gespeichert ist, eine Angabe aller Inhaltsstoffe und deren Verträglichkeit. Anschließend ist es möglich nach Alternativprodukten zu suchen, wobei man auswählen kann, welche der Inhaltsstoffe nicht, oder auf jeden Fall enthalten sein sollen.

eit 1997 ist in der Europäischen Union die Angabe der kosmetischen Inhaltsstoffe nach dem INCI-System gesetzlich vorgeschrieben. Darum deklarieren Hersteller auf der Packung die in den Kosmetika enthaltenen Stoffe, was jedoch meist wenig hilft; denn Konsumenten wissen im Normalfall nicht was Benzophenone oder Imidazolidinyl Urea sind. Noch schwieriger ist es abzuschätzen, was für eine Wirkung diese auf den Organismus oder die Umwelt haben können, denn manchmal zeigen Inhaltsstoffe in Kosmetika ungewollte Effekte: Immer mehr Verbraucher reagieren auf die Inhaltsstoffe von Kosmetika mit Allergien und anderen Beschwerden. Die Fachinformationen auf Codecheck beschreiben nicht nur den kosmetischen Inhaltsstoff, sondern auch dessen Wirkung auf Organismus und Umwelt – die Nutzerin kann so erfahren, dass "Imidazolidinyl Urea" nicht nur ein Konservierungsmittel ist, sondern auch, dass es krebsverdächtiges Formaldehyd abspalten kann. Die Informationen zu den INCI-Inhaltsstoffen wurden von Experten von ÖKO-TEST Deutschland zusammengetragen.

Wichtig zu wissen ist allerdings auch, dass bei manchen Produkten fertige Zusatzstoffe enthalten sind, die laut Gesetzt nicht im Einzelnen aufgeschlüsselt werden müssen. Zum Beispiel ist das bei vielen Lippenstifte so. Auch wenn auf der Packung steht "ohne Konservierungsstoffe", können diese bereits in den Farbstoffen in einer hohen Dosis enthalten sein, ohne dass sie extra erwähnt werden müssen. Diese Stoffe sind dann oft Formaldehyd oder Eugenol, wobei letzter auch als Duftstoff in der Parfümindustrie eingesetzt wir.

Die amerikanische FDA und die japanischen Behörden lassen viele Kosmetikprodukte, wie sie auf dem deutschen Markt verkauft werden, gar nicht zu, denn sie müssen für diese Märkte mit verträglichen und ungiftigen Inhaltsstoffen hergestellt werden.

 

Für seine Produktinformationen greift Codecheck auf renommierte Experten zurü CK, die unabhängig von der Industrie sind. Momentan arbeitet Codecheck mit Informationspartnern aus folgenden Feldern: Kosmetische Inhaltsstoffe, E-Nummern, Label- und Gütesiegel sowie Nährwerte.

 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 14. Januar 2010 um 01:37 Uhr
 
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